StrafrechtErfahren Sie, wie unsere juristische Expertise in verschiedenen Situationen angewendet werden kann.

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Pressearbeit / Reputationsmanagement

Wenn das Verfahren die Medien erreicht: Strategische Kommunikation statt schweigende Duldung

Ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren oder eine Hauptverhandlung gerät selten ohne Begleiterscheinung in die Öffentlichkeit. 

Besonders bei Wirtschaftsstraftaten, Arzthaftungssachen oder gewalttätigen Straftaten stehen Beschuldigte und deren Unternehmen schnell im medialen Fokus – oft mit Vorverurteilungen, einseitigen Darstellungen und nachhaltigem Reputationsschaden.

Die klassische Reaktion vieler Verteidiger: Zurückhaltung, keine Stellungnahme, abwarten.

Diese Haltung ist juristisch verständlich, kommunikativ jedoch oft kontraproduktiv. Denn Schweigen wird von der Öffentlichkeit interpretiert – und meist nicht zu Gunsten des Mandanten.

Aktive Steuerung statt passiver Reaktion

Die Kanzlei MILCH § Rechtsanwälte nimmt eine andere Position ein. Wir beraten und begleiten Mandanten, die in der Defensive kommunizieren müssen – mit dem klaren Ziel, den Informationsfluss zu steuern, Fakten gegen Spekulationen zu setzen und den Reputationsschaden so weit wie möglich zu begrenzen.

Das umfasst konkret:

Strategische Beratung zur Medienresonanz im Einzelfall – wann reagieren, wann schweigen?

Formulierung von Stellungnahmen, schriftlich oder für Pressekonferenzen

Begleitung bei Interviews – Vorbereitung, Nachbereitung,

Risikoabwägung Krisenkommunikation für Unternehmen, wenn Führungskräfte oder Mitarbeiter betroffen sind

Gegendarstellungen und Unterlassungsansprüche gegenüber Medien bei unzutreffenden Berichterstattungen

Die entscheidende Differenz: Journalistische Erfahrung

Was die Pressearbeit der Kanzlei wirkungsvoll macht, ist keine theoretische Kommunikationsberatung.

Rechtsanwalt Andreas Milch bringt praktische Erfahrung aus beiden Welten mit: Viele Jahre lang war er als freier Mitarbeiter für die WAZ/Funke-Mediengruppe tätig – einem der größten Zeitungsverlage Deutschlands. Er kennt die Arbeitsabläufe in Redaktionen aus eigener Anschauung: wie Recherchen entstehen, wer Entscheidungen trifft, welche Zeitdruck und welche rechtlichen Rahmenbedingungen Journalisten beschäftigen.

Er weiß, wie eine Schlagzeile entsteht – und wie man ihr wirkungsvoll begegnet, ohne juristisch unbedacht vorzupreschen. Diese Doppelperspektive aus Strafverteidigung und Journalismus ist selten. Sie ermöglicht eine Kommunikationsstrategie, die weder naiv gegenüber medialen Logiken ist, noch defensive Passivität zum Prinzip erhebt.

Darüber hinaus hat Rechtsanwalt Milch seine journalistische Expertise bereits in hochkarätigen zivilrechtlichen Verfahren erfolgreich eingesetzt: In einem der größten zivilrechtlichen Fälle der Kanzlei gegen einen internationalen Streaming-Giganten übernahm er die gesamte medienrechtliche Begleitung für seinen Mandanten – mit direkter Kommunikation zu nahezu großen Zeitungsverlagen des Landes und diversen Fernsehsendern. Dabei steuerte er den Informationsfluss gezielt, klärte Faktenlage gegenüber Journalisten auf und verhinderte durch proaktive Kommunikation eine einseitige, den Mandanten schädigende Berichterstattung. Diese Erfahrung aus der zivilrechtlichen Praxis fließt unmittelbar in die Pressearbeit bei strafrechtlichen Verfahren ein.

Rechtliche Grenzen und strategische Weitsicht

Die Pressearbeit eines Strafverteidigers findet in einem engen Spannungsfeld statt:

Unschuldsvermutung wahren, ohne den Prozess vorwegzunehmen

Ermittlungsstand nicht gefährden, dennoch faktenorientiert informieren

Mandanteninteressen vertreten, ohne journalistische Glaubwürdigkeit zu untergraben

Die Kanzlei MILCH § Rechtsanwälte navigiert dieses Feld mit der erforderlichen Präzision. Jede Kommunikationsentscheidung wird im engen Abstimmung mit der strafrechtlichen Verteidigungsstrategie getroffen. Pressearbeit ist kein Ersatz für erfolgreiche Prozessführung – aber sie kann deren Grundlage schützen, wenn das öffentliche Narrative klüger gesteuert wird als durch die Gegenseite.

Wann ist professionelle Pressearbeit sinnvoll?

Medienanfragen liegen bereits vor oder sind zu erwarten,

Das Unternehmen des Mandanten ist identifizierbar und öffentlich relevant,

Die Staatsanwaltschaft hat Informationen an die Medien durchgesteckt,

Eine Verurteilung wäre mit erheblichem Ansehensverlust verbunden,

Soziale Medien greifen das Thema auf und verbreiten einseitige Darstellungen.

Medienresonanz im Verfahren?

Rufen Sie an oder schreiben Sie uns. Wir analysieren Ihre Situation und entwickeln eine Kommunikationsstrategie, die Ihre Rechte und Ihre Reputation gleichermaßen schützt.

📍 MILCH § Rechtsanwälte | Gießen & Frankfurt

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